AFRICAN INDABA

15   Wildes Herz von Afrika: Der Selous – Traumhaftes Wildschutzgebiet

Book Review by Gerhard Damm

Wildes Herz von Afrika this is the German title of Rolf Baldus‘ Selous book, introduced to readers of African Indaba in Volume 7 Number 3 (May 2009) as Wild Heart of Africa. It took a tad more than 2 years for Rolf to complete the German version. Those who want to read my first review just have to click http://www.africanindaba.co.za/Archive09/AfricanIndabaVol7-3.pdf . And if you have not yet Rolf’s Wild Heart of Africa in your library – the standard edition (ISBN 978-0-9802626-7-4) is still available at Rowland Ward’s for US$ 75.00 and the collector’s edition (ISBN 978-0-9802626-8-1) at US$ 150.00 (contact Rowland Ward at sales@rowlandward.com or order online at www.rowlandward.com).

But for now let’s continue in German so that our German speaking friends can also enjoy the now updated and extended version:

Rolf Baldus ist den Lesern von Africa Indaba als Autor kritischer und tiefgehender Artikel zu Jagd und Naturschutz in Afrika bekannt; viele gerade deutschsprachige Leser wissen auch dass Baldus in seiner dreijaehrigen Amtszeit als Praesident der Tropenwildkommission des CIC nicht nur sachlich hervorragende Arbeit geleistet, sondern mit innovativen Ideen (zum Beipsiel der Verleihung des CIC Markhor Preises anlaesslich der CBD Konferenz) zum positiven Image der Jagd in aller Welt beigetragen hat. Der ausgewiesene Selouskenner Baldus hat die Fachwelt 2009 als Herausgeber mit der englischen Originalfassung Wild Heart of Africa begeistert – mit Kapitelbeitraegen einer stolzen Reihe namhafter Fachleute und Kenner der Shamba la Bibi (Suaheli fuer den Selous) eines der letzten urspruenglichen Jagd- und Naturparadiese in Afrika. Brian Nicholson letzter europaeischer Warden und zusammen mit Ionides einer der "Väter des Reservats", fuehrt die Liste an und erklaert ohne jedes Wenn und Aber, dass Jagdsafaris nicht nur Brot, sondern auch die Butter fuer die Finanzierung dieses riesigen Naturreservats darstellen – viel bedeutender als die oft faeschlicherweise als Oekoturismus beschriebenen Fotosfaris wohlmeinender Touristen. In einem Kapitel beschreibt Baldus den Kampf von Gerald Bigurube - bis vor kurzem Generaldirektor der tansanischen Nationalparks – gegen hochorganisierte Elefantenwildererbanden. Baldus‘ laesst keinen Zweifel – ohne Jagd und ohne die Unterstuetzung der laendlichen Bevoelkerung wird das Naturschutzgebiet keine Zukunft haben.

Der inzwischen verstorbene Berufsjaeger Rolf Rohwer gibt einen hervorragenden Ueberblick ueber die Konzessionsgebiete, die Jagd und Camps sowie die taeglichen Ablaeufe im Safarileben. In einem persoenlichen Brief an Baldus schildert Rolf Rohwer eindringlich seine haarstraeubenden Erlebnisse bei der Verfolgung eines vom Jagdgast verwundeten Loewen. Und Baldus selbst beschreibt – ganz im Stile des Patterson‘schen Epos ueber die Menschenfresser von Tsavo die gefaehrliche Arbeit bei der Verfolgung eines ganz besonderen simba watu (menschenfressender Loewe), genannt Osama und erlegt an den Ufern des Rufiji Flusses.

Die Geschichte dieses ehemaligen deutschen Kolonialgebietes, als Kaiser Wilhelm II am Rufiji noch das Sagen hatte, kommt nicht zu kurz: wir koennen Auszuege aus dem Jagdtagebuch des bekannten Tiermalers Wilhelm Kuhnert von seiner Seloussafari im Jahre 1905 lesen; und Baldus hat auch einige bislang unbekannte Abenteuer von General von Lettow-Vorbeck, dem Kommadeur der tapferen deutschen Schutztruppe, ausgegraben. Ein Kapitel enthaelt eine ganze Anzahl historischer Landkarten – nach jahrelanger Suche aus den verschiedensten Archiven von Baldus zusammengetragen, Neben vielen Fotos vom Herausgeber und seinen Mitautoren sind die Illustrationen mit Nachdrucken von sieben Meisterwerken von Kuhnert ein besonderer Leckerbissen. In ganz anderen Stil hat Baldus‘ Freund, der zeitgenoessische Maler Bodo Meier, mit einigen von Form und Farbe her eindringlichen Aquarellen den Geist des Selous nicht nur im Titel gekonnt wiedergegeben. Baldus versteht es, dem Leser die Grossartigkeit und Einmaligkeit von Shamba-la-Bibi nahezubringen. Shamba-la-Bibi, spaeter bekannt als Selous Game Reserve nach dem britischen Jaeger, Abenteurer und Entdecker Frederick Courteney Selous, der im Kampf gegen die deutsche Schutztruppe im Jahre 1917 fiel, in gerade diesem Gebiet, welches nun seinen Namen traegt, ist wahrhaftig das Wilde Herz Afrikas.

Die deutsche Ausgabe ist aktualisiert, mit einem Zusatzkapitel von Baldus ueber die moegliche zukuenftige Entwicklund des Selous. Da gibt es auch beunruhigende Nachrichten, wie Uranabbau und Staudammbau, aber letztendlich bleibt Baldus doch Optimist Der Praesident des CIC, Bernard Lozé und sein Vorgaenger, CIC Ehrenpraesident Dieter Schramm wuerdigen Baldus‘ Arbeit in einem gemeinsamen Nachwort, gerade weil beide begeisterte Afrikajaeger sind und den Selous selbst kennen . Lozé und Schramm sagen zum Ausklang " Die Sorge um die Zukunft des Reservats wächst. Das Selous Wildschutzgebiet ist eine UNESCO Stätte des Welterbes. Lassen Sie es uns mit vereinten Kräften erhalten - für unsere Kinder und Enkel."

Read more about Rolf Baldus and his work on his private website http://www.wildlife-baldus.com/

 

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Trophy Plains Game hunting near Port Elizabeth in South Africa & Big5 hunting in the Zambezi Valley of Zimbabwe.

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